Infrastruktur gemeinsam gedacht
Wie neue Projekte im Ötztal entstehen
Wanderwege, Ötztal Radweg, Leitsysteme, Freizeitangebote oder Mobilitätslösungen prägen den Alltag und die Freizeit vieler Menschen. Ötztal Tourismus übernimmt bei vielen Infrastrukturmaßnahmen eine zentrale Rolle. Von der strategischen Planung über die Finanzierung bis hin zur laufenden Erhaltung.
Infrastruktur als Teil des Lebensraums
Der Tourismusverband betrachtet Infrastruktur nicht als Einzelprojekt, sondern als Teil des ganzheitlichen Lebensraummanagements. Ziel ist es, Maßnahmen so zu planen, dass sie über Ortsgrenzen hinaus funktionieren und langfristig Wirkung entfalten. Für Einheimische ebenso wie für Gäste.
Wie Infrastruktur im Tal erhalten bleibt
Ganzjährig sind bei Ötztal Tourismus 23 Außendienstmitarbeiter in den Bauhöfen in Längenfeld und Sölden talweit im Einsatz. Hinzu kommen saisonal und projektbezogen Sommer-Wegearbeiter, das Ortsbildpflegeteam in Sölden (Kooperation mit der Gemeinde) sowie die Trail-Bauer der Bike Republic Sölden.
Finanzierung & Mittelherkunft
- 1,10 Euro pro abgabenpflichtiger Nächtigung fließen als Infrastruktur-Beitrag direkt in Projekte auf Ortsebene.
- Rund 20 % des Gesamtbudgets von Ötztal Tourismus kommen zusätzlich Infrastrukturprojekten im gesamten Verbandsgebiet zugute
Drei Rollen, eine gemeinsame Aufgabe
Die Arbeit von Ötztal Tourismus im Bereich Infrastruktur gliedert sich in drei Bereiche:
Der Verband bündelt die Interessen von Gemeinden, Bergbahnen und Betrieben, um talweite Konzepte umzusetzen. Dazu zählen etwa Mobilitätslösungen oder Projekte, die nicht an Ortsgrenzen haltmachen wie der Ötztal Radweg oder die Unterstützung von Einrichtungen wie Museen oder dem Naturpark Ötztal.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit liegt in der fortlaufenden Pflege des bestehenden Angebots. Beschilderungen von Wanderwegen und MTB-Routen, Leitsysteme, Radwege, Klettersteige, Loipen oder Schneespielplätze werden durch die Bauhof- und Außendienst-Teams betreut und instand gehalten.
Ötztal Tourismus initiiert Pilotprojekte für eine nachhaltige Destinationsentwicklung. Diese sollen sowohl die Lebensqualität im Tal erhöhen als auch das Angebot für Gäste weiterentwickeln. Stets mit Blick auf regionale Wertschöpfung.
Ortsausschüsse: Lösungen dort, wo sie wirken
Die Ortsausschüsse agieren als Vor-Ort-Experten und Kümmerer für ihren jeweiligen Lebensraum. Deren Infrastrukturbeiträge aka Infrastruktur-Euros werden in Abstimmung für Projekte eingesetzt, die direkt in den jeweiligen Gemeinden Wirkung zeigen und zur Markenpositionierung passen.