Energie aus dem Tal gedacht
Potenziale nutzen, System stärken
Umweltfreundliche Energie wird im Ötztal aus unterschiedlichen Quellen gewonnen. Photovoltaik und Wasserkraft spielen dabei die zentrale Rolle. Nicht als Konkurrenz zueinander, sondern als bewusste Ergänzung. Aktuelle Zahlen (Stand: 2/2026) zeigen: Gerade das Zusammenspiel macht das System tragfähig.
Sonnenkraft breit verankert
Von Haiming bis Sölden sind bereits 1.340 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Gemeinsam erzeugen sie rund 10,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die Wirkung entsteht durch die Summe aller Beteiligten: Dächer von Privathaushalten, landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen tragen alle gemeinsam zur Energieerzeugung bei.
Wasserkraft mit hoher Leistung
Dem gegenüber stehen 17 Wasserkraftanlagen, die im Ötztal jährlich rund 130 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Wie beispielsweise die genossenschaftlich organisierte Wasserkraft Sölden oder die Ötztaler Wasserkraft mit den Gemeinden Oetz und Umhausen, dem heimischen Unternehmen Auer sowie dem Landesenergieversorger TIWAG an Bord.
Viele Akteure, ein gemeinsames Ergebnis
Die Zahlen verdeutlichen, wie breit die Energiegewinnung im Ötztal getragen wird. Private Haushalte mit kleinen PV-Anlagen, landwirtschaftliche Betriebe, regionale Wasserkraftbetreiber
aus dem Tal und größere Unternehmen leisten ihren Beitrag.
Best Practice-Modell: Die Energiegenossenschaften im Lebensraum Ötztal
Energiegewinnung im Ötztal (Stand: Februar 2026)
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